Konzertprogramme

Aus der Tiefe ins licht

Unser neustes Programm thematisiert einen Prozess der Verwandlung. Schmerz wird zu Erlösung, Trauer zu Zuversicht und Verzweiflung zu Hoffnung. Das Programm zeichnet diesen Weg in biblischer Weise mit der Geschichte Jesu, "seinen Liedern", den Psalmen, und liturgischen Texten nach. Die Kreuzesszene steht hier symbolisch für das unerträgliche Ausmaß an Unrecht in der heutigen Zeit. In diesem düsteren Bild brechen sich nach und nach kleine Funken Bahn, welche schließlich den Weg ins Licht und ins Paradies ebnen.

Die Dirigenten Gerhard Polifka und Jakob Steiner wählten für dieses Programm abermals Werke alter und neuester Zeit aus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Komponisten Orlando di Lasso und Arvo Pärt.

Programm

Arvo Pärt (*1935)

“... which was the son of ...“

Carlo Gesualdo (1566-1613)

“Tenebrae factae sunt“

Bernhard Lewkovitch (*1927)

“De profundis“

Orlando di Lasso (1532-1594)

“Timor et tremor“

Arvo Pärt (*1935)

aus 7 Magnificat Antiphons: "No. 5. O Morgenstern“

Giovanni Pierluigi (1525-1594)

“Surge, illuminare“

Klaudia Pasternak (*1980)

„Ave Stella Matutina“

Orlando di Lasso (1532-1594)

“Aurora lucis rutilat"

Arvo Pärt (*1935)

“Nunc Dimittis“

Morten Lauridsen (*1943)

“O Nata Lux“

Galina Grigorjeva (*1962)

“In Paradisum“



Versuchung

Das Programm beschäftigt sich mit verschiedenen Vertonungen rund um das Thema „Versuchung“.
Neben einer Uraufführung des Komponisten Burkhard Kinzler (*1963) gehört auch die Wiederentdeckung
einer Motette von Orlando di Lasso zum Programm, sowie die solistische Unterstützung durch die Harfenistin Marika Riedl.

Programm

Józef Świder (1930-2014)

“Pater Noster“

Orlando di Lasso (1532-1594)

“In viel Trübsal und Versuchung“

Heinz Holliger (*1939)

“Präludium“ & „Arioso“

Adolf Brunner (1901-1992)

“Die Versuchung Jesu“

Heinz Holliger (*1939)

“Passacaglia“

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

“Komm, Jesu, komm“

Samuel Scheidt (1587-1654)

„Vater unser im Himmelreich“

Burkhard Kinzler (*1963)

“Die schöne Schlange“ (Uraufführung)

Heinrich Schütz (1585-1672)